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Technik:

Chiptuning - was ist das eigentlich

Warum nicht vom Hersteller?

Wie funktioniert ein Motorsteuergerät?

Die Aufgaben des Motorsteuergerätes?

Wie arbeitet das Motorsteuergerät?

Was optimieren wir?

Wie wird ein Chip eingebaut?

Was sind Kennfelder, was wird daran geändert?

 


 

Chiptuning - was ist das eigentlich
Die Motoren aller modernen Kraftfahrzeuge werden von Computern gesteuert - das sogenannte Motorsteuergerät ist die Schaltzentrale und kontrolliert und überwacht den Betriebszustand. Parameter wie die Kraftstoffmenge, der Zündzeitpunkt und die Einspritzintervalle werden ebenfalls direkt vom Steuergerät geregelt. Unter Chiptuning versteht man die Optimierung der werksseitig abgelegten Datensätze in den jeweiligen Steuer- und Speicherbausteinen. Zahlreiche Parameter werden neu abgestimmt und in aufwändigen Mess- und Prüfverfahren weiter verbessert.    
Da bei Turbomotoren die Kennfelder für den Ladedruck ebenfalls in digitaler Form vorliegen, kann hier mittels Chiptec-Software eine signifikante Leistungssteigerung erzielt werden. Zuwächse zwischen 20 und 40 Prozent sind die Regel, bei einzelnen Fahrzeugtypen fällt der Zugewinn an Leistung mitunter noch höher aus - immer unter Beibehaltung aller Wartungs- und Schutzfunktionen der Motorsteuerung.

Durch unseren Eingriff werden Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und insbesondere die Elastizität spürbar verbessert. Und das alles bei geringerem Kraftstoffverbrauch - gleiche Fahrweise vorausgesetzt! Der Motor wird lebendiger, kraftvoller und agiler.    



Warum nicht vom Hersteller?
Bei der Konstruktion eines Motors und der Abstimmung des Steuergerätes muss der Hersteller einen unbequemen Spagat eingehen. Versicherungsklassen, unterschiedliche Spritqualitäten und mangelnde Fahrzeugwartung dürfen sich nicht nachteilig auswirken. Besonders oft muss im konzerneigenen Angebot Rücksicht auf andere Fahrzeugklassen genommen werden - Motoren werden über die Software gedrosselt, um den Preisabstand zur nächsthöheren Fahrzeugklasse zu wahren.

AC-Autocare bietet im Gegensatz zur Seriensoftware eine individuelle Lösung, die sich perfekt auf die Gewohnheiten und Vorlieben des Fahrzeugbesitzers abstimmen lässt. Selbstverständlich sind unsere Angebote TÜV-geprüft und können zusätzlich mit einer umfassenden Garantie versehen werden. Wir und über 10.000 zufriedene Kunden sind von unserem Angebot überzeugt und geben diese Sicherheit und Erfahrung in Form der Garantie gerne weiter.

Ein Hinweis in eigener Sache: Steckbare Zusatzsteuergeräte, die den Motoren zur Leistungssteigerung falsche Daten vortäuschen, werden und wurden von uns nicht angeboten. Tuning auf Basis von Fehlersimulationen halten wir für unseriös und gefährlich.


Wie funktioniert ein Motorsteuergerät?
Steuergeräte werden seit mehr als zehn Jahren im Fahrzeug eingesetzt. Sie wurden notwendig um moderne Abgasnormen einzuhalten, sowie Komfortfunktionen zu ermöglichen.



Die Aufgaben des Motorsteuergerätes:

Das Motorsteuergerät stellt quasi das Gehirn und Rechenzentrum des Autos dar. Hier laufen alle für den Motor relevanten Daten und Befehle zusammen. Für uns sind Spritmenge und Kraftstoffeinspritzung zusammen mit der Höhe des Ladedrucks die wichtigsten Parameter.

In Abhängigkeit der Signale der Sensoren für vorhandene Luftmasse, Drehzahl, Last und weiteren Korrekturfaktoren berechnet die Elektronik die notwendige Einspritzzeit um folgenden Forderungen gerecht zu werden: Einschränkung des Kraftstoffverbrauchs, Verringern der im Abgas enthaltenen Schadstoffe und Erhöhung der spezifischen Motorleistung.

Zudem regelt das Steuergerät eine große Anzahl weitere Vorgänge im Motor: Geschwindigkeitsregelung, Schnittstellen zu anderen Systemen,  Kraftstofftemperatur-Korrektur, Verbrauchsanzeige, elektronisches Gaspedal, Laufruheregelung, Leerlaufregelung, Antiruckel-Regelung, die Onboard-Diagnose und auch die Wegfahrsperre laufen allesamt über das Steuergerät. Nur durch eine intelligente Neuprogrammierung lässt sich eine Verschleiß freie Leistungssteigerung unter Beibehaltung aller wichtigen Motorschutzfunktionen und Abgaswerte erzielen. Je nach Fahrweise und Fahrzeugtyp ist aufgrund der früher einsetzenden Schubabschaltung sogar eine Verbrauchsminderung möglich.

Zusatzsteuergeräte, die leider noch immer angeboten werden und den Motoren zur Leistungssteigerung falsche Daten vortäuschen, werden und wurden von uns  nicht angeboten. Tuning auf Basis von Fehlersimulationen halten wir für unseriös und gefährlich.



Wie arbeitet das Motorsteuergerät?
Eine Motorsteuerung besteht aus einem oder mehreren kleinen Hochleistungsprozessoren, die für verschiedene Regelvorgänge ihre Werte hintereinander abstimmen und einstellen. Der Microcomputer arbeitet ein Programm ab, das fest im Speicher (Eprom oder auch nur Chip) abgelegt ist. Die Hauptaufgabe ist bei Benzinmotoren die Bestimmung der angeforderten und Maximal möglichen Einspritzmenge. Die Einspritzmenge hängt von der angesaugten Luft ab. Das Verhältnis Luft/Treibstoff muss genau stimmen, damit Der Katalysator einwandfrei arbeiten kann.

Weiterhin muss der Zeitpunkt bestimmt werden, in dem das komprimierte Gemisch gezündet wird. Erfolgt die Zündung zu spät, steigt der Verbrauch. Wird  hingegen zu früh gezündet, fängt der Motor an zu klopfen. Zusätzlich kontrolliert  und regelt das Motormanagement noch viele weitere Aufgaben, wie z.B. die automatische sanfte Abschaltung der Einspritzanlage bei einer maximalen  Motordrehzahl und Erreichen der Höchstgeschwindigkeit. Auch eine Geschwindigkeitsregelanlage kann integriert sein, die dann vom Motormanagement gesteuert wird. Häufig wird in Abhängigkeit vieler verschiedener Messwerte, z.B. von Kühlwasser-, Treibstoff, Außen-und Zolltemperatur die Steuerung des Lüfter nachlauf und der Kaltlaufphase gesteuert.

Bei modernen Dieselmotoren wird die Einspritzmenge in Abhängigkeit von angesaugter Luftmasse, Luftdruck, Außentemperatur, Drehzahl und Last bestimmt. Dies ist nötig, um zukünftige Abgasnormen zu erfüllen. Weiterhin muss bei Turbofahrzeugen der Ladedruck des Turboladers last-und drehzahlabhängig genau bestimmt und eingeregelt werden. Die zur Steuerung notwendigen Daten sind ebenfalls im Eprom gespeichert. Aus diesen dreidimensional abgelegten Daten (Kennfelder) errechnet das Motorsteuergerät die zu einem bestimmten Last-Drehzahlpunkt mögliche oder geforderte Einspritzmenge.



Was optimieren wir?
Die Daten für die Steuerung sind im Datenspeicher als Kennfelder abgelegt. Diese Dreidimensionalen Felder beinhalten z.B. Einspritzpumpenspannung, Drehzahl und Lastabhängigkeit. Die abgelegten Werte sind Erfahrungswerte, die prüftechnisch bei Leistungs-und Abgasmessungen erstellt wurden. Die dreidimensionalen Kennfelder werden von uns auf dem Prüfstand auf höhere  Leistung bei niedrigem Verbrauch und gute Abgaswerte optimiert. Die meisten Motorsteuergeräte werden von der Firma Bosch gebaut und sind in verschiedenen Bauformen eingesetzt.


Wie wird ein Chip eingebaut?
Die meisten modernen Steuergeräte können über "Onboard Diagnose" (OBD) programmiert werden. Das heißt, es wird über einen Stecker im Fahrzeuginnenraum auf das Steuergerät zugegriffen, wie es auch der Hersteller tut. Dadurch ist es möglich spurenlos und sauber die Leistungsoptimierung durchzuführen.

Eine andere Variante ist das "Flashen", also das Programmieren des Steuergerätes im ausgebautem Zustand. Je nach Fahrzeugtyp und Alter werden verschiedene Umbauwege gewählt.
Bei älteren Fahrzeugen ist sogar das Auslöten des werksseitig programmierten Datenspeichers notwendig um die Daten gegen optimierte zu tauschen.

Daher leitet sich auch der bekannte Name "Chip-Tuning" ab.


Was sind Kennfelder, was wird daran geändert?
Ein Steuergerät an einem Fahrzeug hat Reserven für die Leistungspuffer der verschiedenen Kennfelder. Kennfelder sind die Felder, in denen ein Punkt festgelegt ist, der den optimalen Wert darstellt und den tatsächlichen Ist-Wert des Bauteiles im Parameter. Die Solldaten sind fest in der Software verankert und das angesteuerte Motorenelement wird durch Änderung in den optimalen Wirkungsgrad versetzt. Eine Kennfeldoptimierung ist das Heraufsetzen eines festgeschriebenen Wertes. Beim Verändern der einzelnen Parameter ändert sich das Ansprechverhalten des Motors. Diese Anzeige für das Kennfeld wird dreidimensional dargestellt.

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